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Der 3. Workshop: IOT Innovative Oberflächentechnologien GmbH

Workshop mit IOT Innovative Oberflächen- technologien GmbH20.08.2019

Das Fazit fällt positiv aus. „Es war sinnvoll, dass wir uns an der IHK-Initiative beteiligt haben“, resümiert Dr. Thomas Riedel, Geschäftsführer der Leipziger IOT Innovative Oberflächentechnologien GmbH. Es hat viel Input von außen gegeben, „so wie wir uns das erhofft haben“. Sehr beeindruckt hat ihn dabei, „dass man bei der methodischen Betrachtung der Prozesse recht schnell sieht, was man verändern muss“.

Ähnlich sieht das Dr. Marija Radic vom Leipziger Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie: „Wir haben zahlreiche Ansätze sowohl für die Optimierung der internen Prozesse als auch der externen Dienstleistungen gemeinsam entwickelt.“ Die Grundlagen für mehr Effizienz, zufriedenere Kunden und Wachstum durch Dienstleistungen sind gelegt, sagt die Fachfrau nach dem dritten und letzten Workshop.

Geschäftsführer zerschlägt gordischen Knoten

Es wurde intensiv und unter Einbeziehung der Mitarbeiter über die denkbaren Verbesserungen im Vertriebsprozess debattiert. Soll beispielsweise der Konstrukteur schon bei der Erstellung der Angebote einbezogen werden, obwohl das seinen Zeitaufwand in die Höhe treiben würde? Dafür wäre aber die Erfolgsrate der unterbreiteten Angebote deutlich höher. Den gordischen Knoten zerschlägt der Geschäftsführer gekonnt: Eine zusätzliche Stelle für einen Konstrukteur und Vertriebsingenieur wird geschaffen.

Fundament für Servicegeschäft schafft Wachstum

Weiter geht es mit der Erarbeitung eines Maßnahmenplans entlang der Wertschöpfungskette. So soll nun ein After-Sales-Service standardmäßig im Rahmen des Vertriebsprozesses angeboten werden. Die Kundenansprache bleibt zwar weiterhin beim Vertrieb angesiedelt. Die Verwaltung übernimmt dabei aber die Aufgaben des Kundenbeziehungsmanagements. „So haben wir gemeinsam das Fundament für den Aufbau eines erfolgsversprechenden Servicegeschäftes gelegt“, freut sich Frau Dr. Radic, die Vorschläge für Kennzahlen zur Ermittlung des Unternehmenserfolgs benennt: Neben dem Umsatz kann das etwa der Anteil der Angebote sein, bei denen Services tatsächlich verkauft werden. Wichtige Anforderungen sind hierbei Aktualität, Nachvollziehbarkeit, Konsistenz, Eindeutigkeit und Vergleichbarkeit der Informationen.

Optimierungspotenziale heben – mit 100 Prozent

IOT-Geschäftsführer Riedel verspricht, dass die erarbeitete Struktur nicht nur auf dem Papier steht, „sondern in der betrieblichen Praxis angewendet werden soll“. Das ist der nächste Schritt. Er geht davon aus, dass sein Unternehmen den Wachstumskurs fortsetzen wird – besser strukturiert und mit der Implementierung der neuen Servicestruktur besonders wertschöpfungstreibend. „Selbst 100 Prozent Umsatzwachstum im kommenden Jahr halte ich für machbar. Die Start-up-Phase ist damit beendet.“

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