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Der 2. Workshop: IOT Innovative Oberflächentechnologien GmbH

Workshop mit IOT Innovative Oberflächen- technologien GmbH14.06.2019

Dr. Thomas Riedel ist ein Mann der Tat. Er hat in seinem Unternehmen vor kurzem drei Abteilungsleiter neu eingesetzt. Sie sind nun unter anderem dafür verantwortlich, dass stets genügend Beschäftigte da sind, um die vielen Kundenaufträge auch abzuarbeiten. Das wird im Verlauf des zweiten Workshops bekannt. Angeregt worden ist diese betriebliche Verbesserung im ersten Durchgang. „Ich bin in meiner Entscheidung durch die Zusammenarbeit mit Fraunhofer bestärkt worden“, sagt der Firmenchef.

Reibungsverluste minimieren – PICK im Blick

Und es geht weiter mit den Verbesserungen – im zweiten Workshop mit Zuhilfenahme der PICK-Visualisierung. Bei dieser Methodik aus dem Lean-Management stehen die Prozessabläufe im Fokus. So wird beispielsweise festgestellt, dass erfolgversprechende Aufträge immer über den Tisch des Geschäftsführers gehen. Kein Wunder, schließlich muss er auch Geheimhaltungswünsche der Kunden unterzeichnen. „Keine unnötigen Schritte“, kommentieren die Berater. Als Ergebnis der Diskussion wird festgelegt, dass der zuständige Konstrukteur frühzeitiger als bisher bei der Erstellung eines Angebots mit einbezogen werden soll. Das erhöht die Produktivität und spart Reibungsverluste im weiteren Projektverlauf: „Wir minimieren dadurch die später notwendigen Änderungen“, ist sich Riedel sicher.  

Zeitersparnis im Blick

Er wünscht sich auch straffere Abläufe beim Einkauf. Gegenwärtig wird das an drei Stellen im Unternehmen erledigt. Unterstützt von den Beratern erwägt der Geschäftsführer, Kapazitäten zu schaffen, um Mechanik, Elektrotechnik und Programmierung der Anlagen so weit wie möglich parallel laufen zu lassen. Das verhindert doppelte Vorgänge und bringt zudem eine Zeitersparnis von ein bis zwei Wochen. Beim Durchleuchten der Servicekette wird zudem die Idee verstärkt, den Kunden standardisierte, turnusmäßige Wartungsverträge anzubieten. Ein profitabler  Pluspunkt für den gesamten After-Sales-Bereich. 

Abteilungsleiter werden einbezogen

„Gerade das Ineinandergreifen der Teams ist essenziell“, bilanziert der Firmenchef  den zweiten Workshop. Um hier weitere Verbesserungen zu erreichen, sollen daher in der folgenden letzten Beratung die Abteilungsleiter mit einbezogen werden. So können gemeinsam Maßnahmen auf dem Weg zu mehr Wachstum erarbeitet werden.

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